Neuinszenierung der Geschichte LÄRM von Alberto García Sánchez
4.Teil des Theaterzyklus „Heimweh nach der Zukunft“

Koproduktion des Ensemble Materialtheater Stuttgart & Théâtre Octobre Brüssel mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater, gefördert von der Stadt Stuttgart und dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg

Schon oft wurden Utopien beerdigt. Dennoch – Revolutionäre kann man vielleicht töten, nicht aber ihre Ideen. Das ahnen auch die böhmischen Marionetten eines kleinen Theaters, als Archibald bei ihnen auftaucht. Er ist der Sohn von Zeus und Europa, ist überzeugt davon, dass die Dinge veränderbar sind und träumt von einer besseren Welt. Doch das Theater gehört ihm nicht allein, er muss es sich mit seiner Schwester Annabelle teilen. Sie hat eine ganz andere Vorstellung von Gesellschaftsordnung und setzt diese mit allen Mitteln durch… Und die wettergegerbten, echten Holzköppe? Sie lassen (fast) alles mit sich machen – fast wie wir, oder?

Das Ringen um die Seele Europas, der Kampf zweier Weltanschauungen – Profit gegen Solidarität, sind hier verpackt in eine bissig, anrührend, närrische Parabel auf den Zustand unserer Welt.