Nach dem französischen Kinderbuch ‘Petit-Gris’ von Elzbieta. Für Kinder ab 5 Jahren und die ganze Familie

Koproduktion mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und dem Puppentheater Halle

Es ist die Geschichte einer Hasenfamilie, Papa Albert, Mama Liliane und der kleine Hasenjunge Ernesto, die plötzlich die Armut bekommen wie eine Krankheit. Überall tauchen Löcher auf, in der Kleidung, im Dach, in den Papieren. «Ohne Papiere kein Haus! Raus! » sagen die Aufpasserhasen. Die Hasenfamilie steht auf der Strasse mit nichts in der Tasche. Wo sollen sie hin? Wo dürfen sie bleiben? Was schützt sie gegen Wind und Regen? Was hilft gegen Hunger und wunde Füße? Und was antwortet man jemandem, der einem das Kind abkaufen will, damit es eine bessere Zukunft hat.Die Familie bleibt zusammen, aber die Aufpasser-Hasen sind immer hinter ihnen her um sie zu verjagen. Ihre Lage scheint ohne Ausweg. Zum Glück ist Ernesto ein Kind und wie alle Kinder bewahrt er gerne Dinge in seiner Hosentasche auf. So hat er heimlich ein Loch in seine Tasche gesteckt. Was eine gute Idee war, da es zufälligerweise ein magisches Loch ist. Damit findet Ernesto den Ausweg, mit dem niemand gerechnet hat und überlistet die Aufpasserhasen. In der Geschichte gibt es außerdem noch ein trauriges, leer stehendes Haus, eine Störung und eine Überraschung, aber mehr wird jetzt noch nicht verraten….

Gastspiele und Festivals: Premiere FITZ!Zentrum für Figurentheater, November 2008, Premiere Puppentheater Halle, Januar 2009 – Internationales Figurentheaterfestival 2009 Nürnberg/Erlangen – Festival Blickwechsel 2009 Magdeburg – Internationales Figurentheaterfestival 2009 Basel (CH) – Festival Szene Bunte Wähne 2009 Horn (A) – Jugendbuchwochen Tübingen LTT-Tübingen – Spinning Jenny Theatertage Chemnitz – Premiere französische Fassung MOMIX 2010 Kingersheim (F) – Imaginale 2010 Schnawwl Mannheim – Internationales Theaterfestival SPLEEN 2010 Graz (A) – Winterthurer Theaterfrühlin (CH) – Theater Stadelhofen Zürich (CH) – Festival Giboulées de la Marionnette 2010 Théâtre Jeune Public Strasbourg (F) – FIGURA 2010 Baden (CH) – Pasinger Fabrik und Stadtmuseum München – Theater am Kirchplatz Schaan (LIE) – Kulturhaus Niederanven (L) – Festival TRAFFO 2010 Luxemburg(L) – Cheval Blanc Schiltigheim (F) – Festival Blickfelder 2011 Zürich (CH) – Kaserne Ludwigsburg – No strings attached Mainzer Figurentheaterfestival 2011 – Figurentheaterfestival Lingen/Ems – Semaine Internationale de la Marionnettes Neuchâtel (CH) – Theater Chur (CH) – Kindertheater des Monats in NRW 2012 – Internationales Figurentheaterfestival Wels 2013 (A) – La Bavette Ptit Théâtre de la Vierge Monthey (CH) – Festival Couleurs, frz. Kindertheatertage Saarbrücken im Theater Überzwerg – SPURENSUCHE 2014, Festival der ASSITEJ in Hamburg – Westflügel Leipzig – Kiesel im K42 Friedrichshafen

Trailer “Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche”: www.youtube.com/watch?v=6r65yf0_l0I

Presse: Stuttgarter Nachrichten: „Für Zuschauer ab fünf Jahren konzipiert hat das Stuttgarter Ensemble Materialtheater sein Stück über Armut. Inszeniert von Alberto García Sánchez, fasziniert es mit Bildangeboten, die kindlicher Fantasie Tür und Tor öffnen. Dies ist auch ein Verdienst des Jazzmusikers Daniel Kartman und seiner mit Vibrafon und diversen Perkussionselementen live improvisierten Klangfiguren. Mit schlitzohrig-kindgerechtem Humor lassen Sigrun Nora Kilger und Annette Scheibler eine Stoffhasenfamilie ihre Vertreibung erzählen. Sie erwecken Pappgebilde zum Leben, ein Haus beginnt zu sprechen. Auf der Jagd nach einem Adoptivkind donnert ein Hasenpaar mit seinem Cabrio über die Bühne – Figurentheater für Kinder vom Feinsten.“

Mitteldeutsche Zeitung: „“Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche” ist ein sparsam bestücktes aber von sehr originellen Ideen zeugendes Theaterstück voller Turbulenz und Tiefgang, in dem ein Publikum jeden Alters die Chance auf wirklich gute Späße und Tiefsinnigkeiten hat. Eine hinreißende Hasengeschichte – nicht zuletzt, weil Musiker Daniel Kartmann Vibraphon und Percussion ebenso dezent und lässig zur Erzählung fügt wie seine bildhafte Geräuschkulisse.“

Erlanger Nachrichten: “Kochshow mal anders: Dank der Koproduktion des «Ensemble Materialtheater» und des «Theatre Octobre» weiß man nun, wie ein Traum zubereitet wird – nämlich in einem Kochtopf, mit solchen Zutaten wie Hoffnung, Fantasie und Angst. Diese Dinge kommen dann tatsächlich im Stück «Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche» in der «Garage» vor. Das Thema Armut ist nicht unbedingt prädestiniert fürs Kindertheater, aber hier so wunderschön in die Geschichte um eine Hasenfamilie auf ihrem Weg ins soziale Abseits verpackt, dass sanfter Humor und leise Traurigkeit sich einvernehmlich die Hand reichen. Anrührend auch die handgemachte Pappkartonwelt, die wirklich alles mit einschloss – Häuser, Auto, Gitarre. Stoffhasen, liebevolle, schalkhafte Details und kommentierende Live-Vibraphonklänge – ein Sujet mit Gewicht, aber ohne Schwere, das begeisterte Kinder zurück ließ.”

Nürnberger Zeitung: “Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche» – dieser Titel für das Stück des Figurentheaters Fitz aus Stuttgart und des Puppentheaters Halle klingt lustig. Und die Erlanger Kinder haben auch viel Spaß an der Aufführung, in dem niedliche Plüschhasen die Hauptrolle spielen. Aber der Hintergrund ist ernst, und das spüren auch die Kinder einer Stadt, die bundesweit mit die wenigsten Hartz-IV-Empfänger hat. Je mehr die anfangs glückliche Hasenfamilie unverschuldet in die Spirale der Armut gerät – je mehr Löcher im Haus, in den Taschen, ja sogar in den Ausweispapieren sind – umso nachdenklicher wird das junge Publikum. Und doch gibt es ein Happy-End, denn die beiden Schauspielerinnen als Feen kochen einen zauberhaften Traum. Sehr gut verpackte Sozialkritik.”

Baseler Zeitung Kulturmagazin: Fantasie mit viel Energie. Figurentheater neu entdeckt. “Das Ensemble Materialtheater zeigte beim Figurentheaterfestival kunstvolles Autorentheater für Erwachsene und Kinder im Vorstadttheater Basel. Im traurig schönen Kinderstück “Ernesto Hase“ über die Armut, erzählt das Materialtheater aus Stuttgart eine Geschichte von einem Karton, äh einem Haus, von dem es zum Schluss heißt: Das Haus riss die Füße aus dem Boden und lief los.”

Lingener Tagespost: Liebe muss dabei sein – Ernesto Hase: eine feinsinnige Botschaft „..und das ist auch die Quintessenz dieses so wundervoll inszenierten Stückes für Menschen ab fünf Jahren. Wir müssen unserer Fantasie Nahrung geben und unsere Sehnsucht nach Geborgenheit und Frieden ernst nehmen. Dann können auch Träume Wirklichkeit werden. So wie bei Ernesto Hase, der mit seinen Eltern dann doch noch in das schöne Traumhaus am Meer ziehen konnte. Poesie und Humor haben durch das liebevolle Spiel des Ensembles den Tiefgang des Themas nicht schwer erscheinen lassen. Die Zuschauer dankten mit viel Applaus.“